Kreativ-Technik: Im Workshop über den Tellerrand blicken

06.12.2017 / 12:43 Uhr

„Das haben wir schon x-mal versucht zu lösen.“ Dieser Satz ist für uns ein typischer Startschuss, in der WANT Digital Werkstatt mal ganz anders an ein komplexes Problem heranzugehen – mit der Kopfstand-Methode. Dabei stellen wir in einem Workshop die Aufgabenstellung buchstäblich auf den Kopf und drehen sie ins Gegenteil um. Mit starken Verben und starken Szenarien sollte man dabei nicht sparsam sein, z. B. „Wie halten wir Empfehler davon ab, jemals die Marke zu erwähnen?“ Im folgenden Brainwriting lassen sich auch eher zurückhaltende Teilnehmer aus der Reserve. Vor allem, wenn man mit provokanten Statements Öl ins Feuer gießt, z.B. „Wir dissen die Influencer“. Auf jeden Fall ist bei der Ideenfindung Masse statt Klasse das oberste Gebot, und wenn wir alles zusammentragen, ist die Wand in unserem Konfi restlos voll. Trotzdem sprudeln die Ideen weiter, und oft legen wir mit einem kurzen Brainstroming nochmal nach.

Im nächsten Schritt clustern wir die Ergebnisse nach Kategorien. Gemeinsam drehen wir dann die negativen Ideen ins Positive um und lassen uns zu neuen Lösungsansätzen inspirieren. Was sich hier immer wieder zeigt: Neben innovativen Ansätzen kommen auch Schwachstellen zu Tage, die bislang unbeleuchtet blieben. So lassen sich sowohl Potenziale als auch Handlungsempfehlungen ableiten – und alle gewinnen einen neuen, effektiven Anpack. Ganz nebenbei: Mit solchen Methoden machen wir in unserer Digital Werkstatt Schluss mit zähem Kopfzerbrechen und sorgen für Spaß und Flow. Gerne im Teamwork mit unseren Kunden!