Talk of experts: Manuel Privou über maßgeschneiderte Konzeption und den Weg dahin

Konzeption: Vom Briefing bis zur ausgearbeiteten Idee

22.01.2020 / 14:42 Uhr

Konzeption, Text, Marke – seit 2002 fühlt sich Manuel Privou wohl in der Werbewelt. Auch für WANT tobt er sich kreativ aus und arbeitet maßgeschneiderte Strategien und Maßnahmen aus. Wie er bei der Konzeption vorgeht und weshalb er auch mal „schlimme Sachen“ skizziert, erzählt er im Interview!

1. Ein neues Projekt steht in den Startlöchern und du bist als Konzeptioner gefragt. Was machst du als Erstes, um ins Thema einzusteigen?
Zuerst lese ich alle Informationen, die ich ggf. schon bekommen habe. Ich mache dabei immer Notizen. Fragen, Ideenblitze usw. Wichtig ist dann natürlich ein Briefing-Gespräch mit der Agentur oder dem Auftraggeber. Rückfragen klären – vielleicht ist es von Vorteil, ein Rebriefing zu erstellen, damit auch wirklich klar ist, wohin die Reise gehen soll.

2. Welche Arbeitsschritte folgen danach? Wie sehen deine Arbeitsabläufe vom ersten Wurf bis hin zum finalen Konzept aus?
Erstmal raus mit den Ideen! Alles, was mir in den Kopf kommt, skizziere ich. Auch ganz schlimme Sachen, die niemals an die Öffentlichkeit dürfen. Kalauer, Wortspiele usw. Das macht locker. Natürlich hat man im Hinterkopf, welche strategischen Richtungen/Aussagen man treffen will. Die Ideenskizzen werden genauer und ich sortiere nach inhaltlichen Ausrichtungen. Welche Botschaft braucht der Kunde bzw. die Marke? Wenn es das Timing erlaubt, schlafe ich eine Nacht über meine Ideen.
Dann folgt die Ausarbeitung. Wenn das flüssig geht, sind die Konzeptansätze gut. Wenn ich mich quälen muss, überlege ich lieber neu.

3. Was macht für dich ein gelungenes Konzept aus?
Ein stimmiges Markenkonzept funktioniert überall. Die Positionierung und Leitidee sind so stark, dass alle Medien individuell bespielt werden können.

4. Welche Rolle spielt für dich die enge Abstimmung mit dem Kunden?
In der Briefingphase bevor Kreation entsteht, ist die Abstimmung sehr wichtig. Am besten die Kunden werden schon früh „mitgenommen“. Dann ist es immer leichter, sie auch für ungewöhnliche Konzepte und Ideen zu begeistern.

5. Woher schöpfst du deine kreativen Ideen? Was inspiriert dich?
Ich habe nicht das Gefühl, mich irgendwo aufladen zu müssen. Aber den Kopf durch Musik und Sport zu „lüften“, schadet nie.

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